Joel Schumacher gibt dem Wort "Übertreibung" eine ganz neue Bedeutung. Der dritte Batman war ja schon bunt und ausgeflippt, aber hier hat wirklich jemand seinen Meister gefunden...
Der coole Mr. Freeze will Gotham City einfieren, und zwar nicht ohne Grund: Er war in seinem normalen Leben ein Wissenschaftler, der ein Heilmittel für eine tödliche Krankheit erforschte. Seine damalige Frau ist beinahe daran gestorben, aber er hat sie kurz vor ihrem Tod eingefroren, um sie später einmal vielleicht doch noch retten zu können. Doch bei einem seiner Experimente passierte ein Unfall: Er fiel in einen Behälter mit eiskalter Flüssigkeit und kann jetzt nur noch in einem speziellen Tiefkühlanzug leben. Jetzt will er mit seinem teuflischen Plan ein Lösegeld kassieren, damit er seine Forschungen weitertreiben kann. Doch da hat er die Rechnung ohne Batman und Robin gemacht, die jetzt mit weiblicher Unterstützung in den Kampf ziehen...
James Bond ist gegen Batman ein realistischer Dokumentarfilm, aber bei einer Comicverfilmung geht das voll in Ordnung. Großartige Schauspielkunst erwartet sowieso niemand, und dafür wird man mit absolut sehenswerten Effekten nur so bombadiert. Gegenüber der Comicvorlage sind zwar einige Unterschiede festzustellen (z.B. stirbt Butler Alfred dort am Ende), aber das tut dem zwei Stunden langen Non-Stop-Fun keinen Abbruch.
P.S.: Auf der Preview-Seite gibt's schon Infos zum fünften Teil!