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Kritik von Benjamin Falk zu 'Dead Zone'

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Kritik von Benjamin Falk
veröffentlicht am 14.01.2010
80%
Es ist wirklich ein langwieriges Projekt sich jede Stephen King Verfilmung anzusehen, denn es gibt eine Menge. Dennoch bleib ich am Ball und diesmal war "The Dead Zone" dran. Über den Film wusste ich eigentlich nur, dass Christopher Walken die Hauptrolle spielt, sonst nichts und so ließ ich mich überraschen. Mir hat der Film wirklich gut gefallen.

Die Geschichte ist dabei eigentlich überhaupt nichts Besonderes. Ein Typ, der - aus welchem Grund auch immer - plötzlich die Zukunft vorhersehen kann. Das habe ich so in dieser Form schon etliche Male gesehen, doch die Umsetzung ist hier sehr gelungen. Die Story basiert auf dem Roman von Stephen King und ich fand sie wirklich sehr gelungen. Die recht bekannte Geschichte habe ich in ähnlicher Umsetzung auf jeden Fall noch nicht gesehen und so war "The Dead Zone" zu jeder Zeit packend und interessant.

Ein großes Lob muss vor allem an die Darsteller und ganz besonders an Christopher Walken gehen. Ich mag diesen Schauspieler sowieso und auch hier spielt er wirklich sehr gut, überzeugend und total glaubwürdig. Echt stark! In Nebenrollen sind dann noch Tom Skerritt und Martin Sheen zu sehen, wovon mir gerade letzterer auch sehr gut gefallen hat. Aber auch alle anderen Darsteller spielen wirklich gut und überzeugend.

Regie geführt hat David Cronenberg und irgendwie merkt man das auch, denn "The Dead Zone" ist irgendwie kein wirkliches Mainstreamkino, wie man es kennt. Es gibt keine wirkliche Grenze zwischen Einleitung, Hauptteil und Finale, weshalb sich auch kein richtig eindeutiger Filmaufbau erkennen lässt. Es gibt den Anfang und nachdem der Unfall passiert ist gibt es eigentlich keinen Höhepunkt mehr. Es gibt zwar ein Finale, aber dies ist sehr kurz. Der Aufbau hat mir aber durchaus gefallen, weil es auch mal schön ist, Sachen zu sehen, die nicht immer nach dem selben Muster gestrickt sind.

Die Inszenierung ist auf jeden Fall sehr gelungen. "The Dead Zone" ist eigentlich kein richtiger Horrorfilm, dennoch wirkt er so, was mit an der Inszenierung liegt. Eher handelt es sich um einen Thriller mit Horrorelementen und ein bisschen Drama. Die Horrorelemente äußern sich dann eigentlich nur in der beklemmenden Atmosphäre und den Visionen und der kleine Dramaanteil kommt wegen Johnnys doch recht traurigem Schicksal zustande. Die Atmosphäre ist auf jeden Fall sehr beklemmend, düster, kalt und absolut humorlos. Auch hier erkennt man, dass man es mit einem Film von Cronenberg zu tun hat.

Der Unterhaltungsfaktor ist wirklich recht weit oben, denn gelangweilt hat mich das Geschehen zu keiner Minute. Ich war gespannt wie es weiter geht. Das Ende lässt sich auch nur indirekt als Happy End bezeichnen, passt aber sehr gut in die kalte Atmosphäre des Films. Brutal geht es nicht zur Sache und bis auf ein, zwei blutige Einschüsse gibt es kein Blut zu sehen. Effekte gibt es so weiter auch nicht zu sehen, doch all dies benötigt "The Dead Zone" auch nicht. Der Score ist sehr gelungen ausgefallen.

Fazit: "The Dead Zone" bietet zwar keine besondere Story, aber eine anspruchsvolle Umsetzung und eine klasse Inszenierung. Der Film unterhält wirklich sehr gut und ist dabei sehr kalt und düster gehalten. Daneben bietet er noch tolle Darsteller und einen famosen Christopher Walken. Hat mir wirklich gut gefallen!

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