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Kritik von Martin Zopick zu 'Fast Food, Fast Women'

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Partner von Entania
Kritik von Martin Zopick
veröffentlicht am 18.06.2017
85%
Quasi als Fortführung seines früheren Films hat Amos Kollek wieder eine Großstadtballade gemacht. Hier heißt 'Sue' allerdings Bella (Anna Thomson), beide haben die gleichen Probleme, in einer bindungsunfähigen Welt, in der aus männlicher Sicht die Frauen wie Schnellgerichte konsumiert und dann kurzerhand weggeworfen werden.
Als echter Kollek-Auftakt legt sich Bella diesmal auf einen Zebrastreifen. Diese symbolische Szene ist für den ganzen Film bestimmend. Kollek schildert ein ernstes Problem mit viel Witz und treffenden Dialogen. Aber es gibt auch Begegnungen die anrührend sind. Und anders als sonst hat er für diesem Film einen märchenhaften Schluss gefunden: die arme Kellnerin Bella hilft einer alten Frau (Irma St. Paule), die überfallen wird und erbt nach deren Tod 9 Millionen Dollar.
Da ist z.B. Bellas Altlast, der verheiratete Regisseur George (Austin Pendleton), der nur mal kurz zum Ficken bei ihr vorbeischaut. Bruno (Jamie Harris), ein erfolgloser Schriftsteller und Vater fährt Taxi und denkt ebenso wie George. Ganz anders ergeht es dem galanten Witwer Paul (Robert Modica). Er findet über eine Anzeige die fast gleichaltrige Emily (Louise Lasser) und, oh Wunder, bei den beiden gibt's ein Happy End. Ganz so weit kommt Seymour (Victor Argo) bei seiner Stripperin Wanda (Valerie Geffner) in einer Peep Show noch nicht. Aber er arbeitet dran, dass es das Herz erwärmt. Diese bunte Mischung wird noch durch eine stotternde Hure (Angelica Page) komplettiert, die auch für echte Gefühle steht. Man kennt sich im Viertel und so reden die Ladies im Fitness Studio und die alten Männer auf der Bank im Park über das Eine.
In den episodenhaften Geschichten gibt es auch Querverbindungen. Manche Figuren fahren bei Bruno im Taxi mit. Der dann auch schon mal zur falschen Zeit am falschen Ort ist. Bella macht eine Achterbahn der Gefühle durch und als sie ganz oben ist, arbeitet sie einfach weiter wie zuvor etc. etc. Ein realistisches Zeitbild vom Leben in der Großstadt mit märchenhaftem Ende ohne es zu strapazieren.
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