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Kritik von Martin Zopick zu 'Flight 93'

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Partner von Fantastic Zero
Kritik von Martin Zopick
veröffentlicht am 06.09.2010
25%
Casting bezeichnet den Vorgang, bei dem die Besetzung der Rollen eines Films oder eines anderen Werks mit Schauspielern festgelegt werden.
Der Film behandelt ja eigentlich ein dramatisches aber auch allseits bekanntes Thema, aber Spannung kommt nicht auf. Das liegt teilweise an den schlecht gecasteten Entführern. Die sind überhaupt nicht furchterregend und schauen so unintelligent und ängstlich drein, dass man ihnen ihr Vorhaben nie und nimmer abnimmt. Auch die Betroffenheit des Zuschauers wegen der dargestellten menschlichen Tragik bleibt nur oberflächlich. Diese Flugzeugentführungsstories kennt man doch und sei gehen immer gut aus. Der einzige Pluspunkt ist hier der Schluss: ohne Kommentar oder Dialoge sehen wir die Hinterbliebenen und ihr Entsetzen beziehungsweise ihre Trauer. So ist die Leere nachvollziehbar, die die umgekommenen Lieben hinterlassen. Man sieht und kann einfach nachempfinden, der oder die ist einfach weg. Und diese letzten fünf Minuten gehen schon unter die Haut und berühren emotional. Aber der Rest ist Schweigen.
Nur: Für wen soll dieser Film sein? Die Helden sind tot und die betroffenen Angehörigen wollen den Albtraum bestimmt nicht noch einmal durchleben.
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