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Kritik von Gerald Holmer zu 'Léon - Der Profi'

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Kritik von Gerald Holmer
veröffentlicht am 17.09.2017
90%
"Léon - Der Profi" (Originaltitel: "Léon2) ist ein Gangsterfilm aus dem Jahr 1994 des Franzosen Luc Besson. Der Streifen bietet neben jeder Menge Action auch eine Art Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptdarstellern.

Léon (Jean Reno) musste als 19-Jähriger wegen des Mordes an dem Vater seiner Freundin Italien verlassen. Als illegaler Immigrant flieht er in die USA zu seinem Vater, der für die Italo-Mafia in New York Auftragsmorde ausführt. Auch Léon erlernt dieses "Handwerk" und führt von da an als Auftragskiller Morde durch, die ihm Tony (Danny Aiello) verschafft, der das Ganze organisiert. Dabei ist aber folgender Ehrenkodex wichtig: Es werden keine Frauen und Kinder umgebracht. Léon erledigt seinen Job sehr präzise und emotionslos, hat aber privat ansonsten keinerlei soziale Beziehungen, die seine Arbeit beeinträchtigen könnten. Nur zu Tony, zu seiner Topfpflanze und zu einem zwölfjährigen Mädchen namens Mathilda (Natalie Portman), die in seiner Nachbarschaft wohnt, hat er sowas wie einen sozialen Kontakt. Doch eines Tages wird Mathildas gesamte Familie von korrupten Polizisten des Drogendezernats DEA ermordert und Léon nimmt das Mädchen bei sich auf. Zunächst nur widerwillig, aber die Beziehung zwischen ihm und dem Mädchen wird immer enger. Mathilda bittet Léon schließlich, dass er ihr das Handwerk des Profikillers beibringen und den Tod vor allem ihres kleinen Bruders rächen soll. Es kommt letzten Endes zum Showdown mit Stansfield (Gary Oldman), dem korrupten Anführer der Drogenfahndung, in dem Léon sich plötzlich einer Armada von Polizisten New Yorks stellen muss.

Meines Erachtens ist dies Luc Bessons bisher bester Film. Die Geschichte bietet Drama, Thriller, Action, und eine Liebesbeziehung in einem. Vor allem die schauspielerische Leistung der damals zwölfjährigen Portman ist herausragend und wäre einer Auszeichnung würdig gewesen. Eigentlich schon fast seltsam, dass dieser Film keinen Oscar gewonnen hat, er war lediglich für den französischen César mehrfach nominiert. Er existiert außerdem in einer Kino- und einer Director's Cut-Version. Letztere beschreibt die beiden Hauptfiguren und ihre Beziehung zueinander etwas genauer.

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