Die Heavy-Metal Chaoten Beavis und Butt-Head sind nun nicht mehr nur auf MTV zu sehen, sondern nun auch in den Kinos. Und was überrascht: sie sitzen dieses Mal nicht nur vor ihrem Fernseher (obwohl es um diesen geht), sondern der Film hat - im Gegensatz zur deutschen Kult-Comic-Verfilmung
"Das Kleine Arschloch" tatsächlich eine Handlung...
Zu Beginn des Filmes sehen wir die beiden Hauptdarsteller wie wir es von ihnen Gewohnt sind: auf ihrem Sofa. Der Unterschied zu sonst: der Fernseher, in den sie sonst den lieben langen Tag starren ist verschwunden. Bevor also die ersten Entzugserscheinungen einsetzen machen sie sich auf, um einen neuen Apparat zu besorgen. Sie finden einen in ihrer Schule, aber leider schlägt der Versuch ihn mitzunehmen fehl, und sie werden vom Unterricht ausgeschlossen, was sie allerdings nicht sonderlich beeindruckt. Auf der weiteren Suche geraten sie an einen Muddy, der ihnen viel Geld verspricht, falls sie seine Frau umlegen. Beavis und Butt-Head verstehen das allerdings falsch, und sie nehmen den Job an. (Sie haben anstatt umlegen flachlegen verstanden.)
Auf ihrem weiteren Weg quer durch die Vereinigten Staaten hinterlassen die Beavis und Butt-Head überrall wo sie auftauchen Chaos, und sie werden zu den beiden am meisten gesuchten Verbrechern des Landes, hinter denen nicht nur Muddy, sondern auch das FBI her ist. Durch Zufälle entkommen sie aber immer wieder ihren Gegnern, wobei sie auch auf zwei altgediente Motorrad-Rocker treffen, die sich als ihre Väter herausstellen.
Wer Beavis und Butt-Head im Fernsehen mag, der wird auch im Kino seinen Spaß mit ihnen haben. Der Film wird zwar nicht unbedingt als innovativ in die Geschichte eingehen, aber eine gute Abendunterhaltung ist er allemal (wenn auch etwas kurz).