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Kritik von Martin Zopick zu 'Leben und Lieben in L.A.'

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Kritik von Martin Zopick
veröffentlicht am 14.06.2017
75%
Casting bezeichnet den Vorgang, bei dem die Besetzung der Rollen eines Films oder eines anderen Werks mit Schauspielern festgelegt werden.
Zehn oder mehr Einzelstories werden ohne Verbindung zu einander dem Publikum zur Unterhaltung hingeworfen und man meint, dass hier der menschliche Zoo fröhliche Urstätt feiern kann. Es ist ein Sammelsurium von Kaputtniks. Vereinsamte, Verlassene, Deprimierte und Frustrierte sind auf der Suche nach Glück, Sex oder Geborgenheit. Dabei umgeben sie sich mit Mauern, saufen sich zu oder sagen im falschen Moment das Falsche. Regisseur Willard Carroll hat mit einem hochkarätigen Spitzenensemble eine beachtliche soziale Auswahl getroffen. Alle haben aus ihrer Vergangenheit an einem Päckchen zu tragen. Und der Zuschauer kann sich mit dieser oder jener Figur identifizieren, weil ihn oder ihr so etwas Ähnliches auch schon passiert ist.
Nur das ältere Ehepaar (Sean Connery und Gena Rowlands) sind die einzigen Felsen in dieser Brandung aus Tragik und Tränen, verletzter Eitelkeit und herzloser Verständnislosigkeit.
Neben den Darstellern sind die Dialoge geistreich und treffen oft genau ins Schwarze. Man kann lachen oder weinen, hoffen oder abwinken. Erst als sich Querverbindungen offenbaren wird es nochmal kurz interessant. Doch als das soweit gedreht wurde, dass alle eine große Familie bilden können, wirkte es dann doch etwas konstruiert.
Die ersten Enthüllungen lösten noch Erstaunen aus, wenig später Achselzucken oder Kopfschütteln. Nur Connery und Rowlands konnten mit ihrem überbordenden Alterscharme eine Schmonzette verhindern mit ihrer Ehewiederholung nach 40 Jahren. Und nur der Pfarrer (Anthony Edwards als Madeleine Stowes Lustknabe) ist am Ende als einziger angepisst.
Alle hatten sich wieder lieb (sogar Dennis Quaid und Madeleine Stowe) oder hatten sich gefunden wie Angelina Jolie und Ryan Philippe (beide suboptimal gecastet). Anders als Gillian Anderson und Jon Steward, die für eine sinnvolle Zusammenführung stehen.
Ein intelligentes Konstrukt, das einen gut unterhält, aber das letztlich doch etwas überzogen daherkommt mit F.F.E.
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