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Kritik von Andreas Arimont zu 'Echoes 2 - Stimmen aus der Zwischenwelt'

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Kritik von Andreas Arimont
veröffentlicht am 08.03.2010
70%
Sequel ist der englische Begriff für eine Fortsetzung.
Im Irak war Ted Cogan an der versehentlichen Vernichtung einer unschuldig ins Feuer geratenen Großfamilie beteiligt, und nun wollen ihn daheim in Amerika die Schreckensvisionen nicht loslassen. Wohin er sich auch dreht und wendet, immer erscheinen da verstümmelte Gestalten, sieht er furchtbare Verbrechen, vernimmt kryptische Botschaften, die außer ihm keiner wahrnimmt oder deuten kann. Kurz, bevor seine Familie am Wahnsinn zu zerbrechen droht, kommt Cogan den im eigenen Umfeld verborgenen Ursachen auf die Spur.

Der Film "Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt" ging 1999 in den deutschen Kinos leider völlig unter. Da halfen auch gute Kritiken nicht. Zu groß war der Hype um den ähnlich gelagerten "The Sixth Sense". Eigentlich schade, denn "Echoes" reichte nicht ganz an den Willis-Film ran, war aber auch nicht so weit davon entfernt. Seid einigen Jahren wird versucht, mit hinterhergeschobenen DVD-Sequels, die mit den jeweiligen Original meist nur den Namen gemeinsam haben, schnell Kasse zu machen. Selten kommt dabei etwas Gutes raus, dass es aber möglich ist, hat "White Noise 2" bewiesen.

Nun liegt also "Echoes 2" vor, und man fragt sich, ob er ansatzweise an das Original heranreichen kann. Das ist so leicht gar nicht zu beantworten denn der Film unterscheidet sich doch gravierend vom ersten Film. Diesmal ist es keine Hypnose, die dazu führt, dass die Hauptperson Einblicke in die Geisterwelt erhält, sondern ein Kriegstrauma. Zumindest wirkt es über lange Zeit so. Das ist natürlich ein aktuelles Thema, mit dem versucht wird, kritische Untertöne in die Handlung einzuflechten. Warum auch nicht. Allerdings hat man es damit vielleicht ein wenig zu gut gemeint, denn im Verlauf werden dann auch gleich Themen wie Jugendgewalt und Rassismus mit eingebaut. Das ist für einen Unterhaltungsfilm, der im Gruselgenre angelegt, möglicherweise wirklich zu viel. Ich persönlich empfand es aber nicht unbedingt störend oder aufdringlich. Letztendlich ist es für den Plot sogar entscheidend aber ich will an dieser Stelle nicht zu viel verraten.

Ein großer Pluspunkt des Films ist das von Anfang an hohe Tempo. Schock und Gruselmomente gibt es im Minutentakt und man hat nicht viel Zeit zum Durchatmen. Erstaunlicherweise hält der Film diese Tempo auch fast die ganze Laufzeit durch ohne dass es hektisch wirkt. Die Story bietet einen doch großen Twist zum Ende hin der dann vielleicht ein wenig zu lange ausgewälzt wird. Der ein oder andere wird die Wendung vielleicht aber doch schon ahnen können.

Fazit: Insgesamt ist "Echoes 2" nicht so gut wie Teil 1, aber welches DVD-Sequel könnte dass schon behaupten? Trotzdem kann ich den Film für einen DVD-Abend ohne Bedenken empfehlen. Keine Längen, schnell inszeniert und durchaus ansehnliche Gruseleffekte.

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 Teil der Serie 'Echoes' 
 Echoes - Stimmen aus der Zwischenwelt (1999)  
 Echoes 2 - Stimmen aus der Zwischenwelt (2007)  
 
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