Der
erste Teil hatte noch das gewisse Etwas in Punkto Horror, hier bleibt man der Weisheit treu, dass ein erfolgreicher Film immer eine lohnenswerte Fortsetzung beinhaltet.
Hier werden keine Experimente gemacht. Sechs völlig unterschidliche Typen Mensch werden in einer Reaity-Show in die Wälder gescheucht. Die Mutanten werden diesmal als Familienverbund gezeichnet, die ihnen in den Wäldern nachstellen. Man bekommt einiges über ihr Familienleben mit und erfährt auch die Gründe über ihr Schicksal. Dass jedesmal Umwelteinflüsse einer Intitution für so etwas verantwortlich sind, ist so A-Typisch geworden, dass man es immer und immer wieder als Grund in solchen Filmen sieht.
Weniger ist da oft mehr, denn da fragt man sich nach dem "Warum". Hier aber ist ein Drehbuch zum Einsatz gekommen, wie es fast schon jeder hätte schreiben können. Die Waldbewohner fand ich im ersten Teil perfider, auch wenn hier wieder schön gezeigt wird, dass Menschenessen das normalste der Welt ist. Da pfeift man sich schonmal einen beim Fleischzerteilen.
Aber die komischen Gesellen haben einen mächtigen Feind. Kein geringerer als Henry Rollins wirbelt als Moderator-Survivor Dale Murphy eine Menge Staub auf und verleiht dem Streifen eine schöne Portion Trash, der der unausgefeilten Story sehr gut tut. Der Rest ist das Ausschlachten einer guten Filmidee.
Insgesamt kann man sich den Film geben, wenn man einfach gestrickten Horror sehen will.