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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi Odyssee'

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O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi Odyssee
Poster zu "O Brother, Where Art Thou? - Eine Mississippi Odyssee"Gewinner Golden GlobeOriginaltitel: O Brother, Where Art Thou?

Kinostart Deutschland: 19.10.2000

Abenteuer

USA 2000, ca. 102 min.

FSK: ab 12, $26 Mio. Budget
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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann, veröffentlicht am 01.11.2000
Drei Strafgefangene auf der Flucht und der Suche nach einem Schatz, mit dem sie bis ans Ende ihrer Tage ausgesorgt hätten, so sie ihn denn finden. Doch auf dem Weg zum großen Geld stellen sich ihnen diverse Hindernisse in den Weg.

Der Ausbruch aus dem Gefangenenlager war für Ulysses (George Clooney) und seine beiden Begleiter Pete (John Turturro) und Delmar (Tim Blake Nelson), an die er gefesselt ist, noch der einfachste Teil ihres Plans. Jetzt wollen die drei, immer noch aneinandergekettet, den Weg zu einem großen Schatz antreten, der Beute aus Ulysses letztem Raubzug. Doch der Weg ist weit, und nicht nur das wachsame Gesetz ist hinter dem entsprungenen Trio her, sondern auch sondern auch diverse andere seltsame Gestalten, zum Beispiel Politiker und sagenumwobene Sirenen, die die Männer in ihren Bann ziehen wollen. Auch ein Zusammentreffen mit dem Ku-Klux-Klan, wo sie einen Freund aus den Klauen der Kapuzenträger retten müssen, steht auf dem Programm. Ganz nebenbei ist Ulysses auch noch auf der Suche nach seiner Gattin und seinen Kindern, die aber mit ihm nichts mehr zu tun haben wollen.

Ich bin mir nicht ganz sicher, welches Verhältnis die Coens zu den amerikanischen Südstaaten haben, einerseits lebt der Film von landschaftlich schönen Aufnahmen, auf der anderen Seite aber sind die Menschen, die dort leben, ziemlich skurril (um es einmal sachte auszudrücken), und die filmische Umsetzung der Beobachtung dieser Menschen nicht gerade nett.
"O Brother, Where Art Thou" ist einerseits nett anzusehen und auch witzig aufgebaut, dennoch erscheint die Anlehnung an die Odyssee von Homer doch eher als Alibi zu sein, um diverse Ereignisse unterbringen zu können. Mit anderen Filmen wie "Fargo" oder "The Big Lebowski" kann sich dieser Film leider nicht messen, nicht zuletzt auch deswegen, weil der Hauptdarsteller George Clooney irgendwie nicht so recht in den Film passen will, für Freunde der Coens ist der Film aber dennoch sehenswert, alleine schon wegen der Bilder.

Wertung von Heinz:
 75%
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