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Kritik von Elke König zu 'Erin Brockovich'

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Kritik von Elke König
veröffentlicht am 30.06.2017
95%
Inhaltsangabe:

Erin Brockovich (Julia Roberts) ist Alleinerziehende von drei Kindern und stets abgebrannt. Nach einem unverschuldeten Autounfall und dem darauffolgenden verlorenen Schadensersatzprozess beginnt sie bei ihrem Anwalt Ed Masry (Albert Finney) zu arbeiten.

Aus dem Schuldgefühl heraus gibt er ihr den Job und sie soll ein paar Akten wegpacken, als ihr eine Unregelmäßigkeit auffällt. Sie bittet ihren Boss, diesen Unregelmäßigkeiten nachgehen zu dürfen. Sie lernt Donna Jensen (Marg Helgenberger) kennen, dessen Familie alle mehr oder weniger schwer krank sind.

Desweiteren findet Erin heraus, dass ein milliardenschweres Unternehmen schon seit Jahren das hochgiftige und krebserregende Chrom 6 ins Grundwasser leiten lässt. Zusammen mit ihrem Anwalt geht sie der Sache nach und decken eine ungeheuerliche Umweltverschmutzung auf.

Erin macht den Menschen Hoffnung, doch das Unternehmen wehrt sich mit Händen und Füßen.

Mein Fazit:

Ich habe den Film schon einige Male gesehen. Die Story klingt spannend und Julia Roberts durchaus verlockend. Nicht umsonst hat sie einen Oscar für diese Rolle bekommen.

Sie füllt die Rolle der Erin Brockovich vollkommen aus. Ihre Präsenz ist damals, als der Film entstand, noch genauso spürbar wie auch nach dem x-ten Mal sehen. Sie nimmt den ganzen Bildschirm ein und ist dabei glaubhaft und überzeugend, als wäre sie die echte Erin Brockovich. Wie die echte Erin ist, weiß ich natürlich nicht und womöglich hat Julia Roberts mit ihren High Heels und dem knappen Minirock noch ein bisschen von sich selbst reingepackt. Aber die absolut undiplomatische und unmissverständliche Art ist schon bezeichnend wie herzerfrischend. Trotz ihrer -sagen wir mal- forschen Art ist Erin nämlich voller Mitgefühl und einem starken Gerechtigkeitssinn. Auch wenn vieles dagegen sprach, das Unternehmen zu verklagen, sie fand immer ein Argument, es trotzdem zu versuchen. Und das macht sie sympathisch und liebenswert. Sie kämpfte für eine Sache zu 100%.

Ed Masry bzw. Albert Finney ist das perfekte Gegenstück, der nicht nur an Gerechtigkeit denkt, sondern auch an die finanziellen Konsequenzen. Seine Kanzlei war klein und eigentlich dachte er schon an den Ruhestand. Aber dank Erin Brockovich bekam er die Chance, noch einmal voll durchzustarten - mit ungewissem Ausgang.

Der Film zeigt gebannt den Kampf einer Frau, die für ihre Überzeugung einsteht und dabei auch auf private Momente verzichtet. Ihre Beziehung zu George findet eher zwischen Tür und Angeln statt. Und doch hält er zu ihr. Nur einmal brannte ihm sein Bedürfnis nach Freiheit unter den Nägeln und Erin musste ihn ziehen lassen. Und doch hat sie nicht aufgegeben.

Ein starker Film mit einer sensationellen Julia Roberts, dessen Glanz auch nach dem fünften Mal sehen nicht verblasst. Überzeugte 95% von mir und eine Empfehlung für einen spannenden Filmabend.

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