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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'Keine Halben Sachen'

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Keine Halben Sachen
Poster zu "Keine Halben Sachen"Originaltitel: The Whole Nine Yards

Kinostart Deutschland: 20.04.2000

Komödie, Thriller

USA 2000, ca. 101 min.

FSK: ab 16, $40 Mio. Budget
» Auszeichnungen
» Trailer
Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann, veröffentlicht am 23.05.2000
Das Leben kann manchmal schon gemein sein! Der Zahnarzt Nicholas Oseransky hat ja eigentlich schon genug unter seiner Ehefrau und seiner Schwiegermutter zu leiden, aber jetzt zieht auch noch ein neuer Nachbar ein, den er schnell als den Killer Jimmy Tudeski identifiziert. Mal sehen, wie er mit dieser Situation fertig wird.

Von einem idyllischen Familienleben kann der Zahnarzt Nicholas Oseransky (Matthew Perry) nur träumen: seine Ehefrau Sophie (Rosanna Arquette) ist nur auf sein Geld aus, und seine Schwiegermutter (Carmen Ferland), die bei dem Ehepaar mit im Haus wohnt, hat auch nichts besseres zu tun, als ihn mit seinem verstorbenen Schwiegervater zu vergleichen, an dessen Schuldenberg, den er gerbt hat, er immer noch zu knabbern hat.
Zu allem Elend zieht jetzt ins Nachbarhaus auch noch ein neuer Nachbar ein. Wie Nicholas schnell erkennt, handelt es sich hierbei um Jimmy Tudeski, genannt "die Tulpe" (Bruce Willis), einen ehemaligen Auftragskiller, der nur wegen seiner Aussage als Kronzeuge vor Gericht mit einer milden Strafe von fünf Jahren davonkam. Nicholas will mit seiner Familie schnell das Weite suchen, aber seine Frau hat eine viel bessere Idee: er soll nach Chicago fliegen und sich dort mit einem Gangsterboss treffen, denn auf Tudeski ist ein hohes Kopfgeld ausgesetzt. Als Belohnung hierfür verspricht Sophie ihm, in die Scheidung einzuwilligen, und wer kann da bei einer solchen Frau schon nein sagen?

Der Film lebt von den gegensätzlichen Eigenschaften der Charaktere: Nicholas macht in seinem Familienleben gute Miene zum bösen Spiel, während er andererseits kurz davor ist, in seinem Wagen vor Wut ins Lenkrad zu beißen. Seine Zahnarzthelferin ist nur auf den ersten Blick mit ihrem Job zufrieden, insgeheim aber träumt sie davon, in die Fußstapfen des großen Jimmy Tudeski zu treten, und beruflich Menschen zu töten. Die Gangster, an erster Stelle "die Tulpe", sind eigentlich alle ganz nette Personen, lediglich ihr Beruf bringt sie dazu, Menschen zu töten.
Insgesamt ist der Film eine leichte, unterhaltsame Gangsterkomödie, die vor allem den Leuten gefallen dürfte, denen der Humor in "Ein Mann ein Mord" oder "Reine Nervensache" gefallen hat.

Wertung von Heinz:
 80%
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