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Kritik von Benjamin Falk zu 'Keine Halben Sachen'

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Kritik von Benjamin Falk
veröffentlicht am 20.09.2017
75%
Dass ich "Keine halben Sachen" das letzte Mal gesehen habe, liegt auch schon einige Zeit zurück und die Erinnerung durfte gerne mal aufgefrischt werden. Man hat hier auf jeden Fall eine spaßige Komödie vor sich.

Es geht um den Zahnarzt Nicholas, der plötzlich ein Problem bekommt. In seiner Nachbarschaft zieht nämlich ein Auftragskiller ein, den Nicholas Frau auch gleich mal anheuert, um ihren lästigen Ehemann loszuwerden. Das ist jedoch erst der Anfang von einem Verwirrspiel, welches alle paar Minuten eine Wendung nimmt. Das Drehbuch ist wirklich äußerst verschachtelt und man kann sich hier nie sicher sein, was gespielt wird. Es hätte leicht zu anstrengend werden können, doch im Grunde genommen ist die Story dann doch so simpel, dass man als Zuschauer nie den Faden verliert. Gut geschrieben wurde das also durchaus und mir haben einige Ideen gefallen. Wenn man es mit der Logik nicht so genau nimmt und man keine großen Erwartungen an die Glaubwürdigkeit hat, dann kann man sich mit der Handlung durchaus bespaßen lassen.

Außerdem ist "Keine halben Sachen" ein Film, der noch zu einer Zeit entstand, in der man Bruce Willis gerne sah, in der sein Auftreten auch noch ein Qualitätsmerkmal war. Es tut richtig gut Willis in dieser lockeren Rolle zu sehen. Matthew Perry hat den verwirrten Blick bestens drauf und harmoniert ordentlich mit Willis. Es gibt noch eine herrliche Amanda Peet zu sehen und Natasha Henstridge ist sympathisch. Ja, die Figuren wirken allesamt gut durchdacht und machen Spaß. So auch Michael Clarke Duncan oder Kevin Pollak in einer sehr kleinen Rolle. Das ist markant, ziemlich schräg, übertreibt es jedoch niemals. So vergehen die knapp 100 Minuten Laufzeit im Endeffekt flott und man kann sich als Zuschauer kaum langweilen, weil ständig etwas Neues geschieht. Spannend ist das zwar nicht, es gibt aber noch eine kleine Portion Action und man fühlte sich am Ende doch kurzweilig und charmant unterhalten.

Fazit: "Keine halben Sachen" ist definitiv eine gelungene Komödie, die einige ordentliche Lacher beinhaltet. Man muss nicht alles lustig finden, denn nebenbei gibt es noch eine solide Story zu verfolgen, die ständig Wendungen präsentiert. In erster Linie sind es jedoch die tollen Darsteller, die bestens aufgelegt sind und Spaß an der Sache hatten. Das überträgt sich dann auf den Zuschauer und die souveräne Figurenzeichnung erhöht den positiven Effekt noch. Nicht alles daran ist höchst gelungen und manchmal flacht der Unterhaltungswert auch leicht ab, doch ich wurde kurzweilig unterhalten und hatte mit "Keine halben Sachen" auf jeden Fall meinen Spaß.

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