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Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann zu 'The Score'

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The Score
Poster zu "The Score"Kinostart Deutschland: 09.08.2001

Drama, Thriller

USA 2001, ca. 124 min.

FSK: ab 12, $68 Mio. Budget
» Auszeichnungen
» Trailer
Kritik von Alexander "Heinz" Jachmann, veröffentlicht am 08.09.2001
Jahrelang war Nick Wells eine Legende in seinem Beruf als Bankräuber. Jetzt aber will er sich zur Ruhe setzen. Sein langjähriger Kumpan Max überredet ihn zu einem letzten großen Coup, nach dem er ausgesorgt haben wird. Die Sache hat allerdings auch einen Haken: zum ersten mal in seinem Leben wird er den Job nicht alleine durchziehen, denn der junge Jackie Teller, der die Idee zu diesem Überfall hatte, will auch seinen Teil an der Beute haben.

Nach langen, erfolgreichen Jahren und einer ausgezeichneten Karriere als Safeknacker will Nick Wells (Robert De Niro) sich zur Ruhe setzen. Eigentlich kann er sich das auch erlauben, denn er besitzt einen gutgehenden Club in Montreal, von dessen Einnahmen alleine er eigentlich Leben könnte. Obwohl er seiner Verlobten Diane (Angela Bassett) versprochen hat die schiefe Bahn zu verlassen, überredet sein langjähriger Freund Max (Marlon Brando) ihn zu einem letzten großen Coup, nämlich einem Überfall auf ein Lager des kanadischen Zolls.
Obwohl er mit diesem letzten Job gleich gegen zwei Grundsätze verstoßen muß, an die er sich in seinen langen Berufsjahren immer gehalten hat, nämlich immer alleine und nie in seiner Heimatstadt zu arbeiten, nimmt er den Job an - denn er ist einfach zu lukrativ. Die Aufgabe von Nick und seinem neuen Mitstreiter Jack Teller (Edward Norton) ist es, in das wohl am strengstens bewachte Gebäude Kanadas einzusteigen, das Zollgebäude in Montreal. Hier hat Jack sich bereits unter dem Namen Brian einen Job als Hausmeister besorgt und so das Gebäude sowie die Dienstpläne und die technische Ausstattung der Wachen ausspioniert. Unter dieser Voraussetzung ist es dem ungleichen Duo nun möglich einen Plan auszuarbeiten, mit dessen Hilfe man in den Hochsicherheitskomplex des Gebäudes eindringen kann.

Wer sich von "The Score" einen Actionfilm verspricht, ist (zum Großteil) im falschen Film. Etwa zwei Drittel dauert es nämlich, bis der Plan ausgearbeitet ist; der Überfall selbst geht dann recht schnell über die Bühne. Vor allem in der Vorbereitungszeit haben die beiden Hauptdarsteller Robert De Niro und Edward Norton genügend Zeit um ihre schauspielerischen Qualitäten wieder einmal zu zeigen, wobei vor allem Norton in der Rolle des Brian, die er in seiner Rolle spielen muß, wieder einmal zeigt, was alles in ihm steckt. Interessant ist sicherlich auch, wie das Team unter der Regie von Frank Oz an den Dreh des Filmes herangegangen ist: im Plot war nur grob der Handlungsablauf aufgezeichnet, die meisten der Dialoge sind von den Darstellern spontan während der Dreharbeiten entstanden. Neu erfunden hat dieser Film das Kino sicherlich nicht, durch seine solide handwerkliche Umsetzung in allen Bereichen ist gute Unterhaltung aber garantiert.

Wertung von Heinz:
 70%
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