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Kritik von André Gerstenberger zu 'Indiana Jones und der Letzte Kreuzzug'

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Kritik von André Gerstenberger
veröffentlicht am 27.10.2017
100%
Teil 3 gilt als einer der beliebtesten Filme der Reihe. Nun dafür gibt es mehrere Gründe, denn nachdem Teil 1 weltweit 390 Millionen Dollar einspielte, war Teil 2 nicht mehr ganz so erfolgreich und kam auf 333 Millionen Dollar. Nun der Dritte Teil machte einen gewaltigen Sprung nach vorne und spielt weltweit 475 Millionen Dollar ein.
Was wohl an der legendären Darstellung von Sean Connery liegen mag. Der Altmeister hat hier eine Performance abgeliefert die selbst Harrison Ford erblassen lässt. Selten habe ich einen Charakter so schnell ins Herz geschossen wie der von Sean Connery. Auch wenn man eine Leinwandpräsenz etwas länger warten muss, ist er jede Sekunde Goldwert. Meiner Meinung nach wurde mit diesem Teil alles andere über Bord geworfen. Denn war Teil Zwei noch mit kleineren Schwächen bestückt, hat man hier wieder alles gut gemacht. Harrison Ford agiert meiner Meinung nach noch besser als in den vorherigen Teilen. Die Szenen mit Sean Connery und Harrison Ford sind meiner Meinung nach die Besten Szenen aus der ganzen Indiana Jones Reihe. Ja ich durfte mich köstlich amüsieren, wenn man sieht wie Sean Connery agiert. Alleine wie er die ganze mit dem Koffer durch die Gegend stapft ist an Genialität nicht mehr zu übertreffen. Wobei die Gegensätze der beiden Charaktere für zusätzliche Reize sorgen dürfte, wenn man bedenkt wie Harrison Ford seine Aufträge bisher erledigt hat.
Ich persönlich finde, dass man mit dem dritten Teil das beste Drehbuch geschrieben hat. Denn neben dem Hauptplot wurde der wertvolle Charakter von Sean Connery perfekt in die Geschichte mit eingeflochten.
Dieses Mal gibt es etwas weniger Action, trotz dem Budget von 48 Millionen Dollar, dürfte Sean Connery schon damals eine ordentliche Gage bekommen haben. Dafür sind die Actionszenen die Speerspitze der Reihe. Man setzte ganz klar auf die Qualität und das merkt man Steven Spielberg auch an. Denn Spielberg hat hier ein ungeahntes Niveau erreicht, was bei einer Filmreihe ohne hin schon schwer ist, sich immer wieder neu zu erfinden wurde hier Bilderbuch haft umgesetzt.
Das Szenenbild wurde wie zuvor bei "Indiana Jones und der Tempel des Todes" auch wieder von Elliot Scott übernommen. Er hat auch hier wieder alles richtig gemacht. Die Kulissen wurden mit sehr vielen Detail bestückt und wirken fast schon künstlerhaft.

Fazit: Das obligatorische Highlight der Reihe mit allen Zutaten die man benötigt für einen Abenteuerfilm. Das Niveau wurde danach nicht mehr überboten, denn wie gesagt das Leinwand Duo mit Sean Connery und Harrison Ford ist einzigartig. Bis heute noch wegweisend, denn ich habe kein besseres Leinwand Duo erlebt, wenn es um Abenteuerfilme geht. Danke Steven Spielberg für diese kleine Stück Filmgeschichte!

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