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Kritik von Martin Zopick zu 'Warte, bis es dunkel ist'

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Kritik von Martin Zopick
veröffentlicht am 09.02.2018
95%
Ein klassischer Krimi aus der Zeit des guten alten Dampfkinos (1967). Bereits der Titel ist eine geniale Hinführung zum Thema: eine Blinde Frau, Susy Hendrix, (Audrey Hepburn) liefert sich ein Duell mit drei Ganoven. Wie sie das gewinnt, und zwar so, weil Ihr Keller Apartment für sie zum Heimspiel wird, ist überaus spannend erzählt.
Vom Vorspann, der bereits wichtige Infos (die Puppe) enthält, bis zum Happy End ist der Zuschauer vom Plot gefesselt.
Harry (Alan Arkin), Mike (Richard Crenna) und Carlino (Jack Weston) geben sich zunächst als Cops aus und verhören Susy. Dabei durchsuchen sie gleichzeitig ihre Wohnung nach der Puppe (vgl. Vorspann!). Harry der Obergangster tritt gleich in mehreren Verkleidungen auf. Gloria (Julie Herrod), ein Mädchen aus dem Haus ist Susy behilflich, und zwar nicht nur, weil sie die Weltmeisterschaft der Blinden gewinnen soll, wie es Susys Ehemann Sam (Efrem Zimbalist Jr.) von ihr verlangt, sondern sie ist auch als Beobachterin in die Handlung mit eingebunden (zweimaliges Telefon klingeln).
Bei Susy kommt ganz langsam Argwohn und Misstrauen auf. So hört sie z.B., dass die Gangster alles abwischen und die Sonnenblende schließen. Als es ernst wird, löscht Susy alle Lampen. Harry ist als einziger übrig geblieben, redet Klartext, schockt sie mit Benzin und Feuer, täuscht mit einer Tüllgardine Spinnweben vor. Susy bekommt das lange vorher eingeführte Messer zu fassen... Harry muss klopfen, um seinen Standort anzuzeigen. Im finalen Showdown findet Harry noch die Eisschrankbeleuchtung als einzige Lichtquelle. Und dann geht alles ganz schnell.
Audrey Hepburn hat den blinden Blick voll drauf. Wie sie ihr Ehemann hinter der Eisschranktür als gequälte, verängstigte Kreatur vorfindet ist einmalig eindrucksvoll. Alan Arkin als diabolisch geschmeidiger Killer bringt die Handlung auf den Siedepunkt. Und der schwarze Bildschirm zwischendurch lässt uns die Sichtweise der Betroffenen nachempfinden. Solide gemachte Spannung mit Spitzendarstellern.
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