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Kritik von Gerald Holmer zu 'Demolition Man'

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Kritik von Gerald Holmer
veröffentlicht am 05.09.2017
60%
"Demolition Man" ist ein amerikanischer Science-Fiction-Action-Film des italienisch-kanadischen Regisseurs und Videokünstlers Marco Brambilla aus dem Jahr 1993.

Im Jahr 1996 versinkt die Stadt Los Angeles in Kriminalität, doch der coole Cop John Spartan (Sylvester Stallone) versucht, dem Ganzen entgegenzuwirken. Eines Tages bekommt er es mit dem skrupellosen Gangster Simon Phoenix (Wesley Snipes) zu tun. Der hat sich in einem Fabrikgebäude samt Geiseln verschanzt. Spartan gelingt es, Simon festzunehmen, allerdings gehen bei dem Manöver alle Geiseln drauf. Als Folge wird er wegen fahrlässiger Tötung verhaftet und muss wie Phoenix in einem kryogenischen Gefängnis eine Haftstrafe verbüßen. Erst im Jahr 2032 wird er wieder aufgetaut, da auch Phoenix unter dubiosen Umständen wieder aktiv ist und die neue Umgebung unsicher macht. Die Stadt hat sich allerdings sehr verändert. Nach einem schlimmen Erdbeben entstand eine neue Megacity namens San Angeles, in der es so gut wie keine Kriminalität mehr gibt. Allerdings sind in diesem "Paradies" auch viele andere Dinge verboten, wie etwa körperliche Nähe, Küsse, Sex oder Schimpfworte. Simon konnte indes bei seiner Anhörung fliehen, allerdings ist die hiesige Polizei mit dem Grad seiner Gewalt völlig überfordert. Deshalb wurde auch John wieder aufgetaut, damit er den Fiesling aufs Neue besiegt, doch Simon kann letzten Endes entkommen. Dr. Raymond Cocteau (Nigel Hawthorne), der Gründer von San Angeles, schlägt vor, auf weitere Morde zu warten, um Phoenix aufzuspüren. Bei einem gemeinsamen Treffen zum Abendessen mit Cocteau kommt es allerdings zu einem merkwürdigen Zwischenfall mit Untergrundkämpfern. Cocteau würde sie gerne töten lassen, doch Spartan erkennt, dass sie nur plündern, damit sie nicht verhungern. Mithilfe seiner Kollegin Lt. Huxley (Sandra Bullock) kommt er bald hinter das Geheimnis von Dr. Cocteaus perfidem Spiel und hinter den Grund, warum Phoenix aufgetaut wurde.

Der Film ist zunächst besser als er vermuten lässt, denn hohe Ansprüche haben Streifen mit Sylvester Stallone eigentlich nur selten. Von daher ist man als Cineast dahingehend immer etwas skeptisch im Vorfeld. Doch hier ist auch eine gehörige Portion Selbstironie vorhanden, gewürzt mit etwas Humor und einigen Anspielungen (z.B. Arnold-Schwarzenegger-Bibliothek), die das ganze Demolieren einigermaßen erträglich machen. Und demoliert wird jede Menge: Fabriken, Museen und Autos. Sehr gut gelungen ist die futuristische Kulisse mit einigen interessanten Spielereien bei den Polizeifahrzeugen (ausfahrbares Lenkrad usw.) oder den Bild-Telefonzellen. Weniger toll sind die schauspielerischen Leistungen (z.B. Goldene Himbeere für Bullock) und die Dialoge. Abschließend kann man festhalten, dass der Film gute Unterhaltung bietet. Nicht mehr und nicht weniger!

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