Die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest. (Douglas Adams, Per Anhalter durch die Galaxis)
Warren Schmidt liebt seinen Beruf als leitender Angestellter in einem großen Versicherungskonzern, oder besser: er liebte ihn, denn nun hat er das Alter erreicht, in dem man in den Ruhestand geht. Was aber soll Warren nun mit der vielen freien Zeit anfangen, und was soll er den ganzen Tag zu Hause, alleine mit seiner Frau, mit der er seit 42 Jahren verheiratet ist, wo die Ehe doch mittlerweile nur noch Routine ist?
Einen neuen Sinn im Leben könnte er darin finden, einem kleinen Jungen in Afrika zu helfen. Als Warren im Fernsehen einen Werbespot sieht, übernimmt er gleich eine Patenschaft, die ihn 22 Dollar pro Monat kostet. Als er dem sechsjährigen Ndugu Umbo aus Tansania dann aber einen persönlichen Brief schreiben soll, stellt ihn das zunächst vor Probleme - einen persönlichen Brief aufzusetzen, das hat in seinem Berufsleben als Versicherungsangestellter noch niemand von ihm verlangt. Nachdem er dann aber einmal angefangen hat, schreibt er sich all seinen Frust von der Seele und erzählt von all seinen Problemen, die ihn beschäftigen.
Dann kommt es knüppeldick: seine einzige Tochter Jeannie will Randall Hertzel heiraten, so Warren absolut dagegen ist, denn er hat sich als Lebenspartner für seine Tochter etwas besseres vorgestellt als einen langweiligen Hinterwäldler. Als dann auch noch seine Gattin Helen stirbt, steht Warren, trotz seines Ansehens in der Gemeinde, mehr oder weniger alleine da. Was soll er tun? Das einzige, was ihm einfällt, ist das, was seine Frau schon lange einmal machen wollte: er setzt sich in sein Wohnmobil und fährt los. Er will zu seiner Tochter, um sie von ihren Heiratsplänen abzubringen.