Dr. Angelika Hasenbein, praktizierender Arzt in einem Dorf namens Karges Loch, muss sich tagein tagaus mit den frechen Kindern aus Uschis Waisenhaus herumschlagen, die ihm Streiche spielen und seinen "kleinen" Sohn Peterchen ärgern.
Dass die Waisenkinder um die 40 Jahre alt sind und auch Peterchen, graubärtig und beleibt eher an einen Mann erinnert, der auf die Rente zusteuert, scheint dabei niemanden zu verwundern. Zudem trägt Dr. Hasenbein anstelle des standesgemäßen weißen Kittels einen knallblauen Anzug und so überrascht es auch nicht, dass er auf den Frauennamen Angelika hört.
Davon abgesehen führt Dr. Hasenbein aber ein ganz normales Leben: Seinen Patienten verschreibt er teure Salben oder Bestrahlungen und um morgens in Fahrt zu kommen genehmigt er sich auch gerne mal selbst ein bis zwei Packungen Tabletten.
In der Mittagspause geht er hin und wieder in den Zigarrenladen gegenüber um mit dem Verkäufer zu plaudern oder eine "Wundertüte für den Herren" zu kaufen. Außerdem ist Dr. Hasenbein Musikliebhaber und verbringt den Feierabend gerne beim "Jazzen" in der Eckkneipe, wenn er nicht gerade Kochsendungen mit seiner Sprechstundenhilfe schaut.
Allerdings bringen verschiedene Vorfälle das biedere Leben des Dr. Hasenbein aus dem Gleichgewicht: Erst bittet ihn die kleine Annegreth auf Tante Uschis Geburtstag "Fitze Fatze" auf dem Klavier zu spielen und dann bricht zu allem Überfluss auch noch der Krieg aus. Aber Dr. Hasenbein wäre nicht Mediziner geworden, wenn er nicht auch in Krisensituationen den Überblick behalten würde.