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Lost in Beijing - Alles ist möglich

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Partner von Fantastic Zero
Regie: Yu Li
Drehbuch: Li Fang, Yu Li, mehr...
  
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Die hübsche Liu Ping Guo und ihr Mann An Kun sind vom Land in die Hauptstadt gezogen. An Kun arbeitet als Fensterputzer, Liu Ping Guo als Masseurin im Gold Basin Foot Massage Palace. Bei einer Feier mit Kolleginnen trinkt Liu Ping Guo zu viel, was ihr Chef Lin Dong ausnutzt, indem er sie vergewaltigt. Ausgerechnet in diesen Minuten arbeitet ihr Mann An Kun vor den Fenstern des Massagesalons. Seine Eifersucht und Wut auf Lin Dong wird verdrängt von dem Vorhaben, den Vergewaltiger seiner Frau zu erpressen. Außerdem geht er aus Rache mit dessen Frau ins Bett. Als Liu Ping Guo schwanger wird, macht ihr Mann einen fatalen Deal: Lin Dong soll das Kind bekommen, die Frauen werden nicht gefragt. Als Liu Ping Guo nach der Geburt mit ihrem Kind als Tagesmutter im Haushalt von Lin Dong und seiner Frau arbeitet, eskalieren die Ereignisse. Liu Ping Guo spürt, dass sie ihr Schicksal endlich selbst in die Hand nehmen muss.

Die rasante ökonomische Entwicklung in China lockt alljährlich Tausende verarmter Bauern in die boomende Region um die Hauptstadt Peking, so wie die beiden Protagonisten von "Lost in Beijing - Alles ist möglich". Die 1974 geborene Regisseurin Li Yu verdichtete die gesellschaftlichen Veränderungen in China zu einem authentischen Drama. Li Yu studierte chinesische Literatur und begann mit 22 Jahren, Dokumentarfilme zu drehen. Ihr Spielfilmdebüt "Fish and Elephant" erzählte als erster chinesischer Film von der Liebe zwischen zwei Frauen. Die Filmemacher zeigten "Lost in Beijing - Alles ist möglich" bei der Festivalpremiere in Berlin gegen den Willen der chinesischen Zensurbehörde ungekürzt. Nachdem der Film einen Monat lang in China zensiert gezeigt werden konnte, wurde der Film Anfang 2008 endgültig verboten.

 
Termine
16.02.2007 Premiere: Berlinale
 
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